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Unsere Leitlinien

Über den Kinderwohl e.V.

Leitbild / Leitgedanken

Der Leitgedanke unseres Handelns basiert auf einem humanistischen Menschenbild. Wir arbeiten mit dem Selbstverständnis jungen Menschen und deren Familien in schwierigen Lebenslagen Hilfen zur Erziehung und Entfaltung der Persönlichkeit, im Rahmen ihrer individuellen Entwicklungs- und Lösungsmöglichkeiten, zu geben. Dies geschieht unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe und sexueller Identität. Die Ursachen der Hilfsbedürftigkeit der betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien sehen wir als Wechselwirkung in dem Kontext ihrer Lebenswelt sowie als Lösungsversuche an. Diese resultieren hauptsächlich aus den Gegebenheiten ihres individuellen familiären Kontextes sowie den gesellschaftlichen Bedingungen und sind in der Regel auch dort zu bearbeiten und zu lösen.

Unsere Arbeit mit den betreuten jungen Menschen sowie deren Eltern und Familien ist gekennzeichnet von Professionalität, ist gleichermaßen persönlich authentisch und verbunden mit einem Beziehungsangebot. Wir begegnen den Betreuten und ihren Bezugspersonen mit einer großen Wertschätzung und wir erfreuen uns an der Entwicklung und dem Wachsen der Menschen, die wir begleiten.

Pädagogischen Leitlinien vom Kinderwohl e.V.

Die eingesetzten Mitarbeitenden in unseren Angeboten handeln nach folgenden Grundsätzen:

  • Menschen haben ein Recht auf eigene Kultur- und Lebensformen,
  • die Sicherheit und die Entwicklung des Kindes ist der Fokus der Betreuung,
  • wir haben Respekt vor den Normen und Werten der Familie,
  • Eltern und betreute junge Menschen werden als Partner gesehen, sie sind am besten über ihre Möglichkeiten und Wünsche informiert,
  • die Ressourcen und Stärken der betreuten jungen Menschen, der Familienmitglieder und des Familiensystems sind elementar und wir setzen daran an,
  • die Fragen der Familienmitglieder sind bedeutsam,
  • Schwierigkeiten werden unter dem Gesichtspunkt der Überwindbarkeit unter Berücksichtigung der Sicherheit und Entwicklung der Kinder betrachtet,
  • das Jugendamt hat einen legitimen Informationsbedarf, die Familie muss diesen Informationsbedarf genau kennen und die Mitarbeitenden legitimieren, mit ihr zusammen diese Informationen zu erarbeiten.

Den Begriff „Familie“ verstehen wir als (auch vorübergehende) Lebensgemeinschaft von erwachsenen Personen mit zu betreuenden Kindern. Das impliziert sowohl Einzelpersonen, die ein oder mehrere Kinder im Haushalt erziehen, als auch Systeme, in denen Kinder im Rahmen von Pflege oder Hilfe zur Erziehung untergebracht sind. Unsere Herangehensweise und die Sichtweise auf die jeweilige Betreuungskonstellation ist selbstverständlich differenziert und berücksichtigt die Besonderheiten des Systems, oder der Systeme in denen die einzelnen betreuten jungen Menschen eingebunden sind.

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